(BMELV). Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und Handball-Nationaltorhüterin Clara Woltering haben am Freitag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin die ersten deutschen „Agrar-Oscars“ überreicht. Mehr als 150 junge Landwirtinnen und Landwirte hatten unter dem Motto „Kein Bock mehr auf Klischee!“ dreiminütige Videos über ihr Leben und ihre Arbeit gedreht, um der Öffentlichkeit ein realistisches Bild von der heutigen Landwirtschaft zu vermitteln. „Immer mehr Verbraucher haben keinen direkten Bezug mehr zur Landwirtschaft und zur Produktion von Lebensmitteln. Das liegt auch an der Werbung und den trügerischen Zerrbildern einer Landwirtschaft, die es seit 50 Jahren nicht mehr gibt. Ich freue mich, dass dieser Wettbewerb aufräumt mit überholten Klischees und einen Blick auf die Wirklichkeit bietet", sagte Aigner bei der Preisverleihung. „Ich bin begeistert, wie authentisch und offen die jungen Filmemacher ihren Alltag darstellen. Man spürt regelrecht, wie viel Spaß die jungen Landwirte an ihrem Beruf haben, wie wohl sie sich auf dem Land fühlen und wie erfüllend es sein kann, Bauer zu sein“, sagte Aigner.
„Die Landwirtschaft ist der Motor der europäischen Einigung“
50 Jahre Gemeinsame Agrarpolitik: Festakt mit Bundesministerin Aigner
und EU-Agrarkommissar Cioloş auf der Grünen Woche in Berlin
Mit einem Festakt auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin haben Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und EU-Agrarkommissar Dacian Cioloş am Freitag das 50-jährige Bestehen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union gewürdigt. „Seit 50 Jahren ist die gemeinsame Landwirtschaftspolitik ein wesentlicher Grundpfeiler des vereinten Europas. Sie ist ein europäisches Erfolgsmodell und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Europa in Wohlstand und ohne Sorge um das tägliche Brot zusammengewachsen ist“, sagte Aigner. Bis heute sei die Agrarpolitik der einzige politische Bereich, der allein von der EU geregelt wird. „Die Landwirtschaft ist der Motor der europäischen Einigung“, sagte Aigner. Ihre gesellschaftliche Bedeutung nehme im vereinten Europa angesichts immer komplexerer Herausforderungen wie etwa dem Klimawandel zu. Schon heute sichere die GAP die Vitalität ländlicher Räume „und damit auch die Lebens- und Umweltqualität aller Europäer“, so Aigner. Mit der Anwendung umweltgerechter und nachhaltiger Produktionsmethoden trägt sie aktiv zum Umweltschutz bei. „Wenn wir in der EU gemeinsam die Agrarpolitik gestalten, geht es nicht nur um die Zukunft der Landwirtschaft, sondern um die Zukunft aller Menschen in Europa“, sagte die Ministerin.
Bundesministerin Aigner stellt die „Charta für Landwirtschaft und Verbraucher“ vor
Zur Eröffnung der Internationalen Grünen Woche am Donnerstag in Berlin hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner die „Charta für Landwirtschaft und Verbraucher“ vorgestellt. Die Charta beschreibt die künftigen Herausforderungen, aber auch die Zielkonflikte der nationalen und internationalen Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft und zeigt Lösungen für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Politik auf. „Diese Charta ist eine Premiere. Alle gesellschaftlichen Gruppen haben ihren Beitrag geleistet: Verbraucher, Landwirte, Wirtschaftsverbände, Umweltschützer, Tierschützer, Kirchenvertreter – alle haben sich an einen Tisch gesetzt und über die Zukunft der Landwirtschaft diskutiert. Entstanden ist eine Charta für Landwirtschaft und Verbraucher, die eine Vielzahl politischer Maßnahmen auf die Agenda setzt und eine Brücke zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern baut“, sagte Aigner vor Journalisten in Berlin.
Standortproblematik für Ställe - auf der Grünen Woche interaktiv vermittelt
(KTBL). Der Auftritt des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) auf der Grünen Woche 2012 steht unter dem Motto „Standorte für Tierhaltungsanlagen“. Das Thema wird mit Hilfe einer interaktiven Präsentation auf einer großen Medienwand veranschaulicht. Sie bietet den Besuchern des Erlebnisbauernhofes die Möglichkeit, die Standortproblematik spielerisch zu erfassen.
Vor dem Hintergrund eines Luftbildes, das eine typische, aber imaginäre ländliche Region mit Dorf- und Wohngebieten sowie markanten Landschaftselementen im Außenbereich darstellt, kann der Besucher verschiedene Tierställe auf einem Touchscreen über der Landschaft verschieben. Ziel ist es, geeignete Standorte zu finden, auf denen die Ställe platziert werden können.
Welternährung: Nachhaltige Produktivitätssteigerung erforderlich
Standortpotenziale nutzen mit Know-how, innovativer Technik, ressourcenschonend und sozialverträglich – Nachhaltigkeit zu einem Markenzeichen moderner Landwirtschaft ausbauen – DLG-Präsident Bartmer vor der Presse in Münster
(DLG). „Die Weltgemeinschaft steht heute vor einer Jahrhundertherausforderung. Um dem steigenden Lebensmittelbedarf gerecht zu werden, muss nach aktuellen Berechnungen der Welternährungsorganisation FAO bis 2050 die Nahrungsmittelproduktion verdoppelt werden. Fruchtbare Landwirtschaftsfläche wird weltweit knapper, hier zeigen sich Auswirkungen von Zersiedelung, Produktionsfehlern und Flächenbedarf für Naturschutz. Auch ertragsbestimmende Faktoren wie Wasser und Nährstoffe geraten in manchen Regionen in Mangel. Der Klimawandel führt beispielsweise zu einer unkalkulierbaren Niederschlagsverteilung mit in der Regel negativen Auswirkungen auf das Ertragsniveau. Daher ist eine nachhaltige Produktivitätssteigerung auf den vorhandenen Gunstflächen ein dringendes Gebot“. Dies ist für den Präsidenten der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft), Carl-Albrecht Bartmer, das wichtigste Fazit seiner Einschätzung der künftigen Aufgaben des Agrarsektors. „Die Wahrnehmung europäischer Verantwortung bedeutet, auch die in Deutschland und in Europa vorhandenen Potenziale zur weltweiten Ernährungs- und Energiesicherung zu nutzen“, sagte Bartmer weiter in einem Pressegespräch zum Auftakt der DLG-Wintertagung im westfälischen Münster.
BMELV - Maßnahmenpaket gegen Antibiotika-Resistenzen
Bundesministerin Aigner legt Entwurf zur Änderung des Arzneimittelgesetzes vor
Mit dem heute vorgelegten Entwurf zur Änderung des Arzneimittelgesetzes (AMG) stellt Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner zusätzliche Maßnahmen vor, um der Entwicklung von Resistenzen gegen Antibiotika in der landwirtschaftlichen Tierhaltung vorzubeugen. Die Verschärfung der rechtlichen Bestimmungen zielt im Wesentlichen darauf ab, den Einsatz von Antibiotika auf das zur Behandlung von Tierkrankheiten absolut notwendige Maß zu beschränken und die Befugnisse der zuständigen Kontroll- und Überwachungsbehörden der Bundesländer deutlich zu erweitern. „Wir brauchen jetzt eine konzertierte Aktion: eine restriktive und auf ein Minimum beschränkte Anwendung von Antibiotika in der Tierhaltung, eine konsequente Überwachung der einschlägigen Regelungen und Anwendung von Antibiotika durch die Länderbehörden sowie, wo erforderlich, eine konsequente Ahndung von Verstößen“, erklärte Aigner am Dienstag in Berlin. Nötig sei auch eine weitere Verbesserung der Haltungsbedingungen für Nutztiere, um haltungsbedingte Ansteckungsrisiken der Tiere untereinander zu verringern.
Standorte für Stallbauvorhaben online prüfen
(KTBL). Das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) entwickelt zur Internationalen Grünen Woche 2012 in Berlin eine Web-Anwendung zur Stärkung der öffentlichen Akzeptanz von unterschiedlichen Stallbauvorhaben. Mittels einer imaginären Landschaft und dem Einsatz diverser Stallmodelle veranschaulicht die Web-Anwendung welche Maßnahmen der Gesetzgeber zum Schutz der Umwelt und Anwohner getroffen hat und wie sich diese auf Standorteignung und Ausführung der Stallbaumaßnahme im konkreten Planungsfall auswirken können. Die Schutzanforderungen werden um die Anforderungen des Investors, wie die Verfügbarkeit und Erschließung des Baugrundstückes, ergänzt.
Bundeswettbewerb „Landwirtschaftliches Bauen“ gestartet
- Schwerpunkt „Gläserne Ställe“ –
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat den Wettbewerb „Landwirtschaftliches Bauen“ mit dem diesjährigen Themenschwerpunkt „Gläserne Ställe“ gestartet, durch welchen innovative und akzeptanzsteigernde Praxisbeispiele prämiert werden. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert; im Einzelfall winken Preisgelder in Höhe von bis zu 5.000 Euro. Bewerbungen können bis zum 29. Februar 2012 eingereicht werden (Poststempel).
Live-Melken mit DeLaval auf der Grünen Woche 2012
(BFL). Live-Melken mit dem automatischen Melksystem VMS von DeLaval zählt zu einem der Höhepunkte des ErlebnisBauernhofs auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) 2012. Sie findet vom 20. bis 29. Januar in Berlin statt.
Unter dem Motto „Mit DeLaval in ein neues Zeitalter der Milchviehhaltung – profitabel und nachhaltig“ präsentiert der Komplettanbieter für Milchproduzenten und langjähriges BFL-Mitgliedsunternehmen zahlreiche innovative Techniklösungen zur Erzeugung von Qualitätsmilch in einer modernen, auf hohen Kuhkomfort ausgerichteten Stallanlage.
Ressourcenschonung durch moderne Tierhaltung
(BFL). Warum lassen sich mit immer weniger Tieren, immer mehr Menschen ernähren? Das Geheimnis liegt in moderner Tierzucht und moderner Produktionstechnik. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer amerikanischen Studie, die die Umweltauswirkungen der modernen (2007) US-Rindfleischproduktion mit Methoden aus dem Jahr 1977 verglichen hat und auf der Webseite des "Journal of Animal Science" veröffentlicht wurde.
Privilegierung nach dem Baugesetzbuch vor Änderung
Deckelung für gewerbliche Bauten im Aussenbereich wird angestrebt
Regionale Viehdichte soll als Maßstab dienen
(BFL). Jüngsten Pressemeldungen zufolge trafen sich Anfang der Woche, unter Beteiligung von Abgeordneten der Koalitionsfraktionen, Staatssekretäre der beiden Bundesministerien für Bauen und Landwirtschaft um mögliche Einschränkungen des privilegierten Bauens im Außenbereich abzustimmen. In früheren Gesprächen erzielten die Vertreter der beiden Ministerien keine einvernehmliche Einigung um die geplante Novellierung des Baugesetzbuchs auf den Weg zu bringen.
Müller: Agrarexporte legten 2010 deutlich zu – Anstieg um 8 Prozent
Exporte in den ersten drei Quartalen 2011 steigen um fast 10 Prozent
(BMELV). Die endgültigen Daten des Agrarexports für das Jahr 2010 bestätigen dessen positive Entwicklung, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär und Exportbeauftragte im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Gerd Müller: „Der deutsche Agrarexport ist weiter auf klarem Wachstumskurs. Dies verdeutlicht den großen Erfolg deutscher Produkte im Ausland. Wir werden unsere Anstrengungen fortsetzen, diesen Weg weiterzugehen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen fördern wir, um ihnen die Chancen der Exportmärkte zu erschließen.“ Die Ausfuhren von Gütern der Agrar- und Ernährungswirtschaft stiegen im Jahr 2010 um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichten rund 53,3 Milliarden Euro.
Nutztierhaltung und gesellschaftliche Akzeptanz
DLG-Präsident Bartmer betont „Informations-Bringschuld der Branche“ – Sachliche Debatte eingefordert – Spannungsfeld zwischen betrieblichen Erfordernissen, gesellschaftlichen Erwartungen und Tiergerechtheit – DLG-Kolloquium am 30. November 2011 in Berlin
(DLG). Stehen moderne Formen der Nutztierhaltung im Widerspruch zu gesellschaftlichen Erwartungen? Wie sollten Modelle einer zukünftigen Tierproduktion aussehen? Welche ethischen Aspekte sind bei der Nutztierhaltung zu berücksichtigen? Diese Themen standen im Zentrum des Kolloquiums „Nutztierhaltung und gesellschaftliche Akzeptanz“, das die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) am 30. November in Berlin durchführte. Ein kontroverses Thema, für das sich das DLG-Kolloquium als „Ort des distanzierten, mitunter auch kritisch wägenden Blickes auf landwirtschaftliche Produktionsprozesse“ besonders eigne, wie Carl-Albrecht Bartmer, Präsident der DLG, in seiner Begrüßungsrede ausführte.
Botulismus: Aktuelle Untersuchungsergebnisse zeigen kein Gefährdungspotential durch Biogasanlagen
(ZDS). Seit längerer Zeit werden in der Öffentlichkeit Diskussionen über das Risikopotenzial von Biogasanlagen im Zusammenhang mit der Toxinbildung von Clostridium botulinum geführt. Häufig geht man davon aus, dass es in Biogasanlagen zu einer deutlichen Vermehrung von Krankheitserregern wie Clostridien oder anderen Erregern kommt. Ein Hintergrund ist das Auftreten von Botulismus in einigen Rindviehbeständen Norddeutschlands und das darin vermutete Gefährdungspotential für Menschen und Tiere. Tatsächlich liegen in diesem Bereich jedoch nur wenige wissenschaftliche Publikationen vor. Im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung untersuchte die Tierärztliche Hochschule Hannover 2011 unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard Breves diese Problematik.
Online-Befragung zum Tierschutz
(BFL). Die Universität Kiel möchte Positionen und Erfahrungen von Schweine- und Geflügelhaltern evaluieren. Sowohl der Deutscher Bauernverband, wie auch der Deutsche Raiffeisenverband unterstützen diese Befragung. Vor dem Hintergrund, dass die landwirtschaftliche Tierhaltung und deren Tierschutz zunehmend in die öffentliche Diskussion gerät, führt das Institut für Agrarökonomie der Universität Kiel unter Leitung von Jun-Prof. Dr. Birgit Schulze aktuell eine deutschlandweite Online-Befragung durch, die sich an konventionell und ökologisch produzierende Schweine- und/oder Geflügelhalter richtet.
Ziel dieser anonymen Befragung ist es, einen umfassenden Überblick über die Meinungen und Erfahrungen der Landwirte mit dem Thema Tierschutz zu erhalten. Die Ergebnisse der von der Edmund-Rehwinkel Stiftung geförderten Umfrage werden dann im Rahmen der Schriftenreihe der Landwirtschaftlichen Rentenbank veröffentlicht. Die Befragung wurde nun bis zum 15. Dezember verlängert und kann unter dem Link http://ww2.unipark.de/uc/veredelung/ abgerufen werden. Die Teilnahme dauert etwa 15 bis 20 Minuten.
Weltbranchentreffpunkt EuroTier 2012
Top-Event für internationale Tierhaltungs-Profis – In 2012 wieder mit „World Poultry Show“, „BioEnergy Decentral“ und „Tierärztekongress“ – Vom 13. bis 16. November 2012 in Hannover
(DLG). Mit der Rekordzahl von über 1.900 Ausstellern und 145.000 Besuchern hatte die EuroTier 2010 neue Maßstäbe gesetzt. Sie war von einer positiven Stimmung bei Ausstellern und Besuchern geprägt und hat internationale Trends bei Produktinnovationen und Dienstleistungen für die Tierhaltung ins Rampenlicht gerückt. Wie der Veranstalter DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) mitteilt, wird die EuroTier im kommenden Jahr die einzige internationale Fachausstellung in Europa für den professionellen Tierhalter sein, die sämtliche Bereiche der Branche, die Rinder-, Schweine- und Geflügelhaltung sowie die Aquakultur, umfassend abdeckt. Sie findet vom 13. bis 16. November 2012 auf dem größten Messegelände der Welt in Hannover statt und ist damit nicht nur der ideale Ort für Geschäftskontakte nach West- und Osteuropa, sondern auch der Treffpunkt für Branchenprofis aus der ganzen Welt. Entscheider aus investitionsbereiten landwirtschaftlichen Unternehmen bilden den Großteil der Besucher. Aber auch industrielle Einkäufer, Berater, Händler, Tierärzte sowie Fachleute aus Wissenschaft und Forschung kommen in großer Zahl zur EuroTier.
Neue Flyer zu landwirtschaftlichen Erzeugern im QS-System
(ZDS). Die QS Qualität und Sicherheit GmbH bietet landwirtschaftlichen Betrieben Flyer an, um sie auf Hoffesten und regionalen Veranstaltungen an interessierte Verbraucher zu verteilen. Auch Marktpartner und Lieferanten sind beispielsweise eine geeignete Zielgruppe für die Verteilung. Verbraucher stellen Fragen zu Produktion und Herkunft von Fleisch sowie Obst und Gemüse. Um den landwirtschaftlichen Erzeugern und den Marktpartnern Argumente an die Hand zu geben, die für die Qualitätssicherung und die gute landwirtschaftliche Praxis sprechen, gibt es jetzt drei neue Flyer:
- Rindfleisch – Qualitätssicherung beginnt beim Landwirt
- Schweinefleisch – Qualitätssicherung beginnt beim Landwirt
- Obst und Gemüse – Qualitätssicherung beginnt beim Erzeuger
Zu den Flyern
Protokoll zur TierSchNutzV setzt Standards in NRW
"Sendener Protokoll" an alle nachgeordneten Dienststellen des MKULNV, insbesondere die Kreisveterinärämter in NRW verschickt.
(BFL). Bei der Umsetzung der Tierschutz-Nutztier-Haltungs-Verordnung (TierSchNutzV) besteht nach wie vor teilweise Unsicherheit. Aus diesem Grund hatte der Ferkel-Erzeugerring Westfalen am 24.10.11 in Senden zu einem Arbeitstreffen eingeladen.
Anwesend waren u. a. Prof. Friedhelm Jaeger (MKULNV), Frau Dr. Marita Langewische (LANUV), Frau Eva Leim (LANUV), Frau Dr. Christiane Opitz (LAVES, Niedersachsen) , Dr. Dirk Hesse (AgriKontakt), Bernhard Feller (LWK NRW), Dr. Jürgen Harlizius (SGD), Vertreter der Kreisordnungsbehörden aus NRW (u.a. BOR, COE, DO, GT, MI, MS RE, ST, WAF), Berater ERW.
Nach einem Einführungsvortrag von Dr. Dirk Hesse zum Thema „Umsetzung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung“ haben die Teilnehmer vor dem Hintergrund der TierSchNutzV, der Ausführungshinweise sowie der Merkblätter des Landes Niedersachsen gemeinsam weitere Konkretisierungen erarbeitet und im Rahmen eines Protokolls veröffentlicht.
Wesentliche Themen waren dabei:
- Schlitzweiten von Betonspaltenböden
- Maximale Größe von Ausbrüchen der Schlitze
- Kotschlitze
- Anordnung von Tränken, insbesondere bei Flüssigfütterung und Trogflutern
- Gestaltung von Liegeflächen in der Einzelhaltung von Sauen
- Gestaltung von Reserveplätzen für Sauen
- Beschäftigungsmaterial
Das Protokoll kann auf der Internetseite von AgriKontakt herunter geladen werden.
Aigner: „Deutsche Landtechnik setzt weltweit hohe Standards“
Bundeslandwirtschaftsministerin bei der „Agritechnica 2011“ in Hannover
Zum Auftakt der weltgrößten Ausstellung für Landwirtschaftstechnik in Hannover hat Bundesagrarministerin Ilse Aigner die Leistungen der deutschen Landtechnikbranche gewürdigt: „Agrarprodukte sind unsere Lebensgrundlage. Ohne die deutsche Landtechnik mit ihrem großen Innovationspotenzial könnten die enormen Herausforderungen der Landwirtschaft nicht gemeistert werden. Nahrungsmittelproduktion für eine wachsende Weltbevölkerung, die Anpassung an den Klimawandel, nachhaltige Energieproduktion – das sind Aufgaben, die ohne den Einsatz moderner Technik nicht zu lösen sind“, sagte Aigner am Montag bei der Eröffnungsveranstaltung in Hannover. Nie zuvor seien die Ansprüche an die landwirtschaftliche Produktion so hoch gewesen wie heute. „Die Agritechnica führt uns ausgefeilte Technologien vor und zeigt, welche Veränderungen die Landwirtschaft in den letzten Jahren erlebt hat. Künftig muss Landtechnik noch effizienter und präziser werden. Die deutsche Ingenieurskunst setzt hohe Standards und wird besonders in diesem Bereich weltweit nachgefragt“, sagte Aigner. Rund sieben Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftete die Branche im vergangenen Jahr aus deutscher Produktion. Etwa 70 Prozent davon gehen in den Export. „Das zeigt den internationalen Stellenwert der Landtechnik-Industrie in Deutschland“, so die Bundesministerin.
AGRITECHNICA 2011: BFL-Mitglieder und Partner dabei
(BFL). Auf der am 13. November beginnenden AGRITECHNICA in Hannover präsentieren auch zahlreiche BFL-Mitgliedsunternehmen und Partner Produkte und Dienstleistungen rund ums Bauen und Technik für die Energieproduktion. Insgesamt nutzen mehr als 30 Mitgliedsunternehmen, darunter besonders Unternehmen aus der Biogasbranche, die Gelegenheit um den Besuchern Neuheiten zu präsentieren und Gespräche zu führen.
Die AGRITECHNICA, die weltweit größte Ausstellung für Landtechnik, öffnet vom 13. bis 19. November 2011 auf dem Messegelände in Hannover die Tore für nationale und internationale Besucher. Exklusiv für Händler, Fachpresse und Großkunden finden am 13. und 14. November 2011 Exklusivtage statt.
Folgende BFL-Mitglieder und Partner präsentieren sich auf der Agritechnica:

